Kostbarer Atem

Gepostet von am April 17, 2019 | Keine Kommentare

Kostbarer Atem

Sauerstoff hält unsere Zellen am Leben. Nur mit Hilfe von Sauerstoff gewinnen diese aus Nährstoffen Energie. Dazu muss das Gas aber erst einmal in die Zellen des Körpers gelangen. Aus diesem Grund atmen wir.

Unsere Atmung funktioniert so: Atmen wir ein, saugen wir Luft über die Nase oder den Mund durch die Luftröhre in die Lunge. Das geschieht, indem wir Muskeln anspannen, die mit dem Brustkorb und dem Zwerchfell verbunden sind. Die Muskeln ziehen das Zwerchfell zusammen. Es entsteht ein Unterdruck – Luft strömt ein.

Die Lunge kannst du dir vorstellen wie einen umgedrehten Baum. Seinen Stamm bildet die Luftröhre. Sie teilt sich in zwei dicke Äste auf: die Haupt-Bronchien. Diese treten in unsere beiden Lungenflügel ein, wo sie sich weiter zu Bronchien und Bronchialen verzweigen. Immer kleinere Verästelungen enden schließlich in den Lungen-Bläschen. Und die sind mit einem feinen Netz aus gut durchbluteten Adern umsponnen.

„An den dünnen Wänden der Lungen-Bläschen geschieht ein Gas-Austausch“, Der Sauerstoff der eingeatmeten Luft geht so in unser Blut über.“ Dieser wird dann über die Blutgefäße überall in unseren Körper geleitet, wo er gebraucht wird. Etwa ins Gehirn oder auch in unsere Muskeln.

Wenn sich die Muskeln beim Ausatmen entspannen, dehnt sich das Zwerchfell. Der Brustkorb fällt zurück in seine Grundstellung. Die Luft wird über die Luftröhre aus unserer Lunge hinausgedrückt.

Fachleute empfehlen, bewusst auf das Luftholen zu achten. Denn wir können auf verschiedene Art und Weise atmen. Tief oder flach, durch den Mund oder durch die Nase. Durch die Nase atmen ist gesünder. Denn sie wärmt und feuchtet die Luft an. Und filtert Fremdkörper aus ihr heraus.

Auch die Bauch-Atmung ist besonders gut. Dabei zieht sich das Zwerchfell nach unten. Und der Bauch wölbt sich hervor. Bei der Brust-Atmung dagegen erweitert sich vor allem der obere Brustkorb. Viele Leute atmen in die Brust, wenn sie gestresst sind. Dabei ist die Bauch-Atmung viel tiefer und erfordert weniger Kraft. Sie ist deswegen gesünder. Es kommt mehr Sauerstoff in den Körper hinein.

Wenn du also mal entspannen und richtig durchatmen willst: Konzentriere dich darauf, wie du Luft holst. Setze dich aufrecht hin und versuche, bewusst durch die Nase in deinen Bauch hinein zu atmen. Lege dazu deine Hände auf den Bauch. So kannst du besser spüren, wie sich dieser dehnt. Du spürst dann genau wie du ruhiger und zentrierter wirst. So wenig kann soviel bedeuten.

ALLES LIEBE

Im von Imflow

Komplementär Therapie/Craniosacral Therapie

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